Teamcoaching


Team das während des Teamcoaching Prozesses eine Gruppenarbeit durchführt

„Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.“
André Gide (1869 – 1951)

Teamcoaching – worum geht es dabei?

Ziel von Teamcoaching ist, Teams zu stärken, damit sie ihre Aufgaben im Unternehmen oder der Organisation gut erfüllen können.
Ein weiteres Ziel von Teamcoaching ist, die Zusammenarbeit im Team zu verbessern und die Entwicklung im Team zu fördern.

Da der Teamcoach von außen und somit unvorbelastet zum Team kommt, ist er/sie überparteilich und unvoreingenommen. Der Coach ist geschult in den Dynamiken eines Teams und sozialer Systeme und kann die notwendige Atmosphäre für ein Gelingen der Teamcoaching Prozesse schaffen.
Durch einen strukturierten, von einem externen Coach geführten Ablauf im Teamcoaching, werden oft verdeckte Zusammenhänge von Problemen sichtbar gemacht. Aufdecken von eventuellen Missverständnissen, Klärung von Konflikten und zufriedenstellende, haltbare Lösungen können dadurch erarbeitet werden.

Was sind Auslöser für ein Teamcoaching?

Im Team „läuft es unrund“ ist häufig Anlass für ein Teamcoaching – es gibt keinen bestimmten Konflikt, es gibt vielleicht eine Missstimmung, wenig Motivation, wiederkehrende „Spitzen“ unter den Teammitgliedern. Hier kann Teamcoaching dabei helfen, „das Team wieder auf Spur zu bringen“. Das Arbeitsklima kann durch Teamcoaching ebenso verbessert werden wie die Kommunikation und der Umgang miteinander. oder ein Team soll fitter für neue Herausforderungen gemacht werden.
Anlässe für Teamcoaching kann sein, dass ein Team für neue Herausforderungen fit gemacht werden soll, oder sich die bestehende Teamzusammensetzung ändert, eine neue Teamleitung bekommt, sich die Aufgaben eines Teams verändern sich und/oder die Rahmenbedingungen der Leistungserbringung und vieles andere mehr.

Was ist beim Teamcoaching wichtig?

Jedes Team hat Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen. Diese werden angesprochen, herausgearbeitet und sind als Basis für weitere Entwicklungsschritte hervorzuheben. Was wurde bisher gut gemacht? Was ist ein besonderes Asset des Teams? usw. Das sich Besinnen auf eigene Stärken führt zu einem Zusammenwachsen zu einer Einheit.
Eine Fragestellung ist z. B. bei der Sammlung von Lösungsideen für ein aktuelles Problem, welche Ressourcen bisher zum Einsatz gekommen sind, was unterstützt gutes Kommunizieren, was lässt die Zusammenarbeit gelingen? An dieser Stelle ist es, weil es z. B. im Moment nicht so gut läuft, auch wichtige, einen Perspektivenwechsel zuzulassen.

Teamcoaching hilft dabei, das gegenseitige Vertrauen zu stärken und auch wieder herzustellen. Teamcoaching baut die Brücke zu Ihren Möglichkeiten, gibt Impulse für Ideen und weicht „verhärtete“ Denkarten auf. Es unterstützt auch dabei, „Blinde Flecken“ behutsam zu „verkleinern“ durch Feedbackrunden, offene Kommunikation und wertschätzenden Umgang im Prozess.

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Teamcoaching ist die Phase, in der sich das Team befindet, in den Coaching Prozess mit einzubeziehen. Wurde das Team, gerade neu gegründet? Oder befindet sich das Team nach der Findungsphase bereits in der Phase der Regulierung?
Natürlich werden auch die Rollen betrachtet, die die einzelnen Teammitglieder im Team einnehmen. Siehe auch Wikipedia – Teamrolle.

Beim Teamcoaching können und sollten Probleme und Konflikte klar und ohne Scheu angesprochen und wenn möglich auch gemeinsam gelöst werden. Die passende Lösung wird vom Team selbst erarbeitet, der Coach unterstützt bei diesem Prozess. Vertrauen Sie auf diesen bewährten, kreativen und gleichzeitig zielorientierten Verlauf im Teamcoaching!

Siehe auch Unterschied Training-Coaching

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Ich freue mich auf Sie!

Teamcoaching erfordert gewisse Rahmenbedingungen:

Da mit dem Team als Ganzes, aber auch mit den einzelnen Teammitgliedern intensiv gearbeitet wird, sollte das Team max. 10-12 Personen groß sein.
Wichtig ist zu Beginn, ein offenes Gesprächsklima herzustellen, damit auch „heikle“ Themen angesprochen werden können. Wenn gewünscht, können gerne verbindliche Gesprächsregeln für das Teamcoaching erarbeitet werden – selbst das könnte bereits eine gemeinsam gut gelöste Teamaufgabe darstellen, wenn z. B. der „Haussegen schief hängt“ und eine misstrauische Stimmung das Team und die Zusammenarbeit belastet.
Gelingendes Teamcoaching bedingt ein gegenseitiges Respektieren, das Vertrauen basiert und wird gestärkt durch eine tragfähige Beziehungsbasis.
Ein weiterer Grundpfeiler im Teamcoaching ist der wertschätzende Umgang miteinander, die Freiwilligkeit und Vertraulichkeit.

Gruppe von Ruderern - auch ein Team - ausdrucksstarkes Symbolbild für Teamcoaching

Warum das alles, kann man sich fragen?

Nun, ein Team ist ein soziales System. In diesem System gibt es formelle aber auch informelle Spielregeln und offene und verdeckte Beziehungsmuster – und es herrscht auch ein hohes Maß an Selbstorganisation. Ein Team ist keine Maschine, welche man auf Knopfdruck steuern kann. Ein Team ist ein komplexes System mit Rollen, Rollenerwartungen, Beziehungen, Strukturen – und das im Kontext von Arbeitsaufträgen.
Hier finden Sie weitere Informationen zu sozialen Systemen bzw. Gruppen.

Zieldefinition von Teamcoaching

Vorab wird mit der Leitung und auch dem Team eine klare Zieldefinition erstellt:

  • Woran soll gearbeitet werden?
  • Was ist das gewünschte Resultat?
  • Wie erfolgt die Resultatsüberprüfung, woran wird das Resultat „gemessen“?

Zusätzlich zu den Zielen ist auch die Rolle des Coaches zu klären. Er fungiert nicht als Trainer, der dem Team fertige Lösungen vorträgt oder unterrichtet.
Der Coach einerseits die Aufgabe „bestehende Sichtweisen zu erschüttern“ und andererseits die Rahmenbedingungen bzw. „Räume“ zu schaffen, wo neue Sichtweisen möglich sind und Denkanstöße reifen können.

Organisatorisches

Das Coaching findet nicht bei mir in der Praxis (alleine schon aus Platzgründen) sondern in den Räumlichkeiten des Unternehmens/der Organisation oder an externen Lokationen statt.
Es hat sich bewährt, die Teammitglieder aus ihrem Arbeitsumfeld zu holen und Teamcoachings an externen Lokationen – z.B. in einem Seminarhotel durchzuführen.
Prozessdauer und somit auch die Kosten variieren und sind individuell von der Aufgabenstellung abhängig. Der Prozess darf aber auch nicht zu sehr ausgedünnt und verlängert werden.
Als Richtwert dienen 1-4 Sitzungen in der Dauer von 2-4 Teamcoaching Einheiten (á 50 Minuten) in einem Zeitraum von max. 8 Wochen.